Systemisches Denken
In der ersten Ausbildungswoche lernen die TeilnehmerInnen die zeichen-, unterscheidungs- und paradoxientheoretischen Grundlagen der SySt kennen. Die Ideen von Peirce, Korzybski, Bateson und Spencer Brown und bestimmte Entwicklungen in der modernen Paradoxientheorie geben der Idee des systemischen Ansatzes eine neuartige und vertiefte Grundlage für die SySt-Praxis.
In der zweiten Ausbildungswoche werden die TeilnehmerInnen in Theorie und Praxis, die Arbeit mit den systemischen Veränderungskonzepten der Kybernetik 2. Ordnung, kennenlernen. In Verbindung mit Selbstorganisations- und Chaostheorie und Grundelementen der Luhmannschen Systemtheorie werden neue Aspekte der Strukturaufstellungsarbeit deutlich.
In dieser dritten Ausbildungswoche werden ausgewählte zentrale Themen aus allen Hauptphasen der Philosophie Wittgensteins in Verbindung zu der Strukturaufstellungsarbeit einerseits und zu dem für die SySt-Theorie zentralen lösungsfokussierten Ansatz der Schule von Milwaukee andererseits gebracht. Während dieser Woche werden sich die Themen immer wieder mit den theoretischen und praktischen Einsichten der ersten und zweiten Ausbildungswochen verflechten, sodass schließlich ein zusammenhängendes Gesamtmuster der Themen dieser Basisausbildung sichtbar wird. Und nichts ist praktischer, als eine vertiefte theoretische Grundlage!
Leitung: Prof. Dr. Matthias Varga von Kibéd
Teilnehmerzahl: 25
Voraussetzungen: keine
Modulanrechnung: 2 Tage 1, 2 Tage 3, 9 Tage 5 und 6 Tage 7
| Anhang | Größe |
|---|---|
| Systemisches Denken Lehrgang I. | 104.63 KB |

