Symmathesie, Transverbalität, Paradoxien, Warm Data

DozentIn(nen)
Veranstaltungsdatum
-
Ort
München
Anmeldeschluss
06.11.2020
Preis
792,00
inkl. Mwst.
Ausbildungspreis
500,00

Die Ausbildung ist nach aktuellem Stand gemäß § 4 Nr. 21a/bb UStG von der Umsatzsteuer befreit.
Module Für TeilnehmerInnen an unserer 4-jährigen Ausbildung zum Systemische(r) TherapeutIn bzw. BeraterIn sind folgende Module anrechenbar:
3 Tage 5 und 1 Tag 7

Weitere Informationen

Warm Data im Sinne von Nora Bateson sind Informationen über die wechselseitigen Beziehungen, die die Elemente eines komplexen Systems zu einer Einheit werden lassen. Warm Data helfen beim Umgang mit komplexen Fragen bei der Überwindung voreiliger Reduktionismen, durch die sonst oft wesentliche Züge des Menschlichen vernachlässigt werden.

Das Warm Data Lab ist eine von Nora Bateson entwickelte Methode, um die kollektive Fähigkeit von menschlichen Gruppen zur Wahrnehmung und Auseinandersetzung mit komplexen Themen zu fördern. Der Prozess beruht insbesondere auf den Konzepten der transkontextuellen Interaktion und der Symmathesie. Unter einer Symmathesie versteht Nora Bateson eine durch kontextuelles wechselseitiges interaktives Lernen gebildete Einheit. Wichtige Grundlagen bilden dabei die Ideen der verbindenden Muster, der Informationen als relevanten Unterschiede, der multiplen Beschreibung, der Autopoiesis, sowie Gregory Batesons Begriff des Geistes. 

In diesem Dialogseminar werden Nora Batesons Ideen und Vorgehensweisen mit zwei Grundideen des SySt®-Ansatzes verbunden: der Transverbalität und der Unterscheidung von hypothetischem, begründetem und schematischem Denken insbesondere beim Umgang mit Paradoxien. Wir werden das Verfahren der Strukturaufstellungen unter den Aspekten von Warm Data und Symmathesie neu betrachten.

Die TeilnehmerInnen erwartet ein lebendiger Austausch mit einer Vielzahl von Übungen und Erfahrungsmöglichkeiten.